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Die Bienenzucht in Hundeshagen aufgezeichnet vom Ortschronisten Gerhard Trunkhan
Als Hauptlehrer Franz Bley im Jahre 1911 nach Hundeshagen kam, war er schon Imker. Franz Bley hatte am 01.04.1907 eine Lehrerstelle in Volkerode bei Heiligenstadt angetreten und hatte von seinem Vorgänger die Bienen und das Bienenhaus mit übernommen. Es war allerhand alter Kram. Deshalb fing er 1910 nochmal von vorne an und kaufte in Pfaffschwende 10 neue Freudenstein- Breitwabenkasten, welche er am 01.04.1911 mit nach Hundeshagen brachte. Wie die Bienen den Transport auf dem Leiterwagen, ohne jegliche besondere Vorkehrungen ausgehalten haben, ist ein Rätsel, so schreibt Herr Bley. Die Fahrt dauerte fast einen ganzen Tag. Sie ging von Volkerode über Wiesenfeld, Rüstungen, Kalteneber, Heiligenstadt, Beuren, Leinefelde, Breitenbach nach Hundeshagen.
Im ersten Jahr standen diese 10 Völker auf einem Gestell im Freien. Die Honigernte war in dem trocknen Sommer 1911 sehr gut und das veranlasste Hauptlehrer Bley im Jahre 1912 ein Mustergültiges Bienenhaus zu errichten. Es wurde vom Tischler Heinrich Glahn und Zimmermann Bergmann errichtet. Franz Seifert machte die Maurerarbeiten und Albert Koch die Malerarbeiten.
Da im Jahre 1923 wieder eine sehr gute Honigernte war (von 12 Völkern 8 Zentner Hönig Ertrag) erweiterte Herr Hauptlehrer Bley das Bienenhaus. Später (nach 1945) war dieses Bienenhaus dann der Holz- und Kohleschuppen für die Schule.
Als Hauptlehrer Bley im Jahre 1911 nach Hundeshagen kam , waren folgende Imker im Dorf:
- Anton Seifert - Andreas Windolph - Philipp Jakobi - Franz Riemekasten - Johannes Zellermann
Es waren insgesamt etwa 50 Völker. Es gab auch Imker, die nur in Körben imkerten. Es fingen immer mehr an in Hundeshagen die Imkerei zu betreiben. Nach 1933 mussten alle Imker, welche Bienenzucker beziehen wollten, organisiert sein. Am 15. 08.1944 hatten wir in Hundeshagen 17 Imker mit 193 Völkern
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- Egon
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Buckler
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6 Völker
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- Johannes
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Göbel
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6 Völker
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- Johannes
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Biermann
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6 Völker
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- Johannes
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Seifert I
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12 Völker
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- Johannes
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Seifert II
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6 Völker
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- Franz
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Seifert
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7 Völker
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- Vinzens
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Jakobi
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17 Völker
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- Johannes
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Zellermann
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23 Völker
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- Christoph
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Hundt I
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5 Völker
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- Alois
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Egert
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3 Völker
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- Hermann
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Werner
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3 Völker
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- August
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Windolph
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10 Völker
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- Albin
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Ringleb
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18 Völker
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- Andreas
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Windolph
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6 Völker
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- Herbert
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Jakobi
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7 Völker
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- Alfons
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Müller
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20 Völker
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- Franz
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Bley
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38 Völker
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In den Jahren 1942 / 1943 und 1944 musste jeder Imker per Volk 6 Pfund Honig abliefern, wenn er Bienenzucker beziehen wollte. Es kam so, dass 1158 Pfund Honig am 22.09.1944 zum Versand kamen. Der Honig ist für Kranke, für Soldaten ,Kinder und für Leute in Bombengefährdeten Gebieten bestimmt. Das ein Dorf so viele Bienen hat, wirkt sich auch positiv auf die Befruchtung der Obstbäume aus. Es kommen, wenn alle die exakte Anzahl der Völker angeben, weit über 200 Völker bei raus. |